Auswertung der Saison 2025/26 für die Sechste Mannschaft TSV Marzahner Füchse
Die Saison hat gezeigt, dass wir als Mannschaft funktionieren. Wir haben
viel gegeben, aber uns allen ist bewusst, es geht noch mehr. Dafür soll
auch diese kurze Auswertung einen Beitrag leisten.
Es waren insgesamt 11 Spieler aktiv:
14x Lisa Hellwage 10x Sarah Wagner 8x Victtor Da Silva
7x Ben Perschel 6x Khang Nguyen 4x Michael Vorwerk
4x Svitlana Shadreina 4x Viktor Korneev 3x Volkmar Fritzsche
2x Waleed Asif 2x Jonas Stephan
Wie hoch waren unsere sportlichen Erwartungen zu Beginn der Saison?
Nach den Sternen zu greifen, war wohl zu keinem Zeitpunkt und von
niemandem der Plan. Solider Mittelfeldplatz oder Rettung vor dem
Abstieg, etwas anderes konnte nicht angestrebt werden. Weder das eine
noch das andere ist gelungen. Wir landeten unsanft auf dem vorletzten
Platz und damit kommt natürlich nicht nur Freude auf.
Wir haben im Spieljahr nur zwei Begegnungen gewonnen und 14
Begegnungen verloren. In der Vorrunde wurden etwa 33% der Einzel
gewonnen. In der Rückrunde waren es nur noch ca. 21% der Einzelspiele.
Spiele konnten gewinnen:
Lisa 9, Khang 6, Svitlana 5, Ben 4, Victtor 4, Sarah 3, Viktor 1.Die Erfolgsquote (Verhältnis gewonnene zu Gesamtzahl der Spiele)
beginnt damit bei Svitlana mit 63%, geht über Khang mit 50% zu Lisa an
dritter Stelle mit 32% und weiter mit Ben 29%, Victtor 25%, Sarah 15%
und Viktor 13% der von ihnen bestrittenen Einzelspiele. Dabei wurde
nicht unterschieden zwischen unterem und oberem Paarkreuz, und für
eine detaillierte Auswertung wäre auch noch zu berücksichtigen, dass die
Prozentzahlen im allgemeinen bei einer höheren Spielanzahl
aussagekräftiger sind.
Für die individuellen LivePz gibt es folgende Entwicklungen:
Khang +164, Ben +94, Lisa +82, Sarah +39, Svitlana +31, Victtor -11,
Viktor -24
Die Doppelbilanzen sind nicht wirklich erfreulich. Leider nur 6 Siege und
dafür 26 Niederlagen sprechen für sich. Das sollte nicht verwundern, weil
es während der gesamten Saison keine eingespielten stabilen
Doppelpaarungen gab. Hoffnung macht, dass Lisa und Sarah sowie Lisa
und Victtor je zwei Spiele gewinnen konnten.
Erklärungen?
Die Sechste war in diesem Wettkampfjahr als Auffangbecken für alle
zwar spielwilligen Vereinsmitglieder konzipiert, die aber aufgrund ihrer
zum Teil geringen bisherigen Praxis mit nur minimalen Erfolgsaussichten
an die Platte treten konnten. Das Ergebnis fällt dementsprechend aus.
Wenn es um die Einschätzung der individuellen technischen Fertigkeiten
geht, bitte ich jeden um seine eigene kritische Analyse. Die Experten im
Verein stehen dafür auch an jedem Trainingstag zur Verfügung. Ganz
sicher gibt es hier weitere Reserven. Darüber hinaus sollten wir daran
arbeiten,
• unsere mentale Wettkampfstabilität zu verbessern,
• eine noch ambitioniertere Wettkampfeinstellung zu suchen und
• die Trainingszeiten weiter effektiv und intensiv zu nutzen.
Wir sollten uns fragen und darüber einig werden, was wir im Wettkampf
erreichen wollen. Spielen wir nach dem Motto Teilnahme ist wichtiger alsSieg (olympisches Credo), oder mobilisieren wir unsere Reserven bis zum
Gewinn des Spiels. Sowohl für die eine wie auch die andere Richtung gibt
es gute Gründe. Wenn wir den Leistungsgedanken in die hintere Reihe
stellen, brauchen wir uns auch nicht wundern, sollte es mit Erfolgen
weiter eher mau aussehen. Wir könnten damit gut leben, wenn es uns nur
um Bewegung und Geselligkeit in unserer Freizeit geht, sportlicher Erfolg
also eher ein Nebenprodukt unserer Aktivitäten im Verein wäre. Aber
ganz so ist es ja nicht.
Was kann uns Mut machen?
Natürlich, dass jede neue Saison bei Null anfängt. Darüber hinaus, dass
wir in einer neuen, eventuell leistungsmäßig angepassten, Spielklasse
starten, dass der eine oder andere individuelle Lichtblick in den
Begegnungen aufblitzte und unser Wille vorhanden ist, unsere
Möglichkeiten besser auszunutzen. Wir haben ausreichend
Trainingszeiten zur Verfügung und, wenn wir als sechste Mannschaft den
Blick nach vorn richten, gibt es eine Reihe von Trainingspartnern im
Verein, die uns locker helfen können, auf ein höheres Spielniveau zu
kommen. Darauf aufbauend sollte es möglich sein, im nächsten Jahr auch
wieder einen Schritt nach oben anzustreben.
der Text wurde von Rudolf Spandau Mannschaftsführer der Sechsen Mannschaft geschrieben.
Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 14.06.2026 um 12:13 von:
Kevin Corsalli
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